• WORMS:(re)production of an invasion

    Preparations for WORMS in September 2013
  • mit Caroline von Gunsten im Centre d’Art Contemporain in Neuchâtel

    Basierend auf dem Baujahr des Gebäudes (1677), der Erfindung der Pendeluhr und der Dauer unseres Aufenthalts in Neuchâtel haben wir in der Ausstellung eine alternative Zeitkonstruktion entwickelt.  
  • 10 percent white

    10 percent white untersucht rahmende Elemente, die unsere Welt auf eine bestimmte Art und Weise erzeugen:  Zu solchen ‚Erzeugungsmaschinen‘ beziehunsgweise Präsentationsmechanismen zählen architektonische Bauten, Enzyklopädien oder ganze Stadtanlagen, aber auch weniger auffällige Dinge wie Vorworte, Randnotitzen, Bildunterschriften, Auf- und Abgänge. Das vermeintlich Nebensächliche wird durch die Performance zur Hauptsache gemacht. Das Ausgangsmaterial: die 500 wichtigsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte, der Damenroman ‚Das graue Tuch und zehn Prozehnt weiß‘ von Paul Scheerbart und der Performanceort selbst, das Kunsthaus Centre Pasquart in der Seevorstadt Biel/Bienne. Idee und Konzept von Anabel Sarabi / Performer: Andreas Egli, Wael Sami Elkoholy, Anabel Sarabi  
  • Krethi und Plethi am Brahmsquai bei Thun

    Im Herbst 2012 begeben sich Andreas Egli und Anabel Sarabi an den Brahmsquai in Hofstetten bei Thun und begegnen dort dem Komponisten Hans Neubahn, dem Piloten Walter Mittelholzer und den Architekten Krethi und Plethi. Gemeinsam bereisen die sechs Personen verschiedene Gewässer des Kontinents und verhandeln auf der Basis des Klaviertrios in c-moll op.101 von Johannes Brahms verschiedene Gartenmodelle, das Kertner Liedgut und die Technik und Entwicklung des Wasserflugzeugs.
  • Der Ursprung des Kunstwerks

    Martin Heideggers "Der Ursprung des Kunstwerks" wurde als Buchstabensuppe verteilt 2012, Raum No (www.raum-no.ch), Station 21, Zürich
  • Re-enactment von Pig Roast (Gordon Matta-Clark)

    In Anlehnung an Gordon Matta-Clarks Aktion 'Pig Roast' haben wir in einem Quartier in Zürich ein Lamm am Spiess gegrillt und anschliessend an Passanten und eingeladene Gäste verteilt. 2012, Raum No (www.raum-no.ch), Station 21, Zürich
  • Sonnerie

    Das Projekt 'Palazzo Wyler' installierte sich drei Monate vor dessen Abbruch in einem Wohnblock mit Sozialwohnungen. In den bereits leerstehenden Wohnungen wurden Ateliers eingerichtet und eine abschliessende Ausstellung inszeniert. 'Sonnerie' verbindet die Türklingel einer verdunkelten Wohnung mit deren Beleuchtung wobei das Licht so lange brennt wie man die Klingel drückt. Die Ausstellung war so nur in Zusammenarbeit mit Anderen zu sehen. 2012, Palazzo Wyler, Bern
  • BluesTwo

    Eine blaue 6x8 Meter grosse Plane, die Seiten hochgeklappt und an der Decke mit Seilen aufgehängt, bildet das Setting für die Arbeit „BluesTwo“. Während der Ausstellungseröffnung wird der blaue „Pool“, welcher fast den ganzen Ausstellungsraum ausfüllt, mit dem im Haus angebrachten Feuerwehrschlauch langsam mit Wasser gefüllt. Dies sorgt nicht nur für die akustische Untermalung des Abends, sondern birgt auch ein latentes Gefahrenmoment. Der Wasserpegel muss ständig kontrolliert werden, so dass die maximale Bodenbelastung von 300 Kilogramm pro Quadratmeter (rund 20cm Wassertiefe) nicht überschritten wird. 2011, Marks Blond Project, Bern
  • B.A.R. – beverage art redemption

    "B.A.R. - beverage art redemption" ist eine Bar auf Rädern. Sie kann überall und jederzeit auftauchen. 2011, Nacht der Forschung der Universität Bern, Stadtgalerie Bern
  • Theoretische Intervention für die Aktion ‘Bloch in Bern’ von Com&Com

    Kunst ist weder politisch aufgrund der Botschaften, die sie überbringt, noch aufgrund der Art und Weise, wie sie soziale Strukturen, politische Konflikte oder soziale, ethnische oder sexuelle Identitäten darstellt. Kunst ist in erster Linie dadurch politisch, dass sie ein raumzeitliches Sensorium schafft, durch das bestimmte Weisen des Zusammen oder Getrenntseins, des Innen- oder Außen·, Gegenüber oder ln-der-Mitte-Seins festgelegt werden·. Kunst ist dadurch politisch, dass sie einen bestimmten Raum und eine bestimmte Zeit aufteilt und dass die Gegenstände, mit denen sie diesen Raum bevölkert, und die Rhythmen, in die sie diese Zeit einteilt, eine spezifische Form der Erfahrung festlegen, die mit anderen Formen der Erfahrung übereinstimmt oder mit ihnen bricht. Sie ist eine spezifische Form der Sichtbarkeit, eine Veränderung der Beziehungen zwischen den Formen des Sinnlichen und den Regimen der Bedeutungszuweisung, zwischen unterschiedlichen Geschwindigkeiten, aber auch und vor allem zwischen den Formen der Gemeinsamkeit oder der Einsamkeit. Denn bevor Politik die Ausübung von Macht oder ein Machtkampf ist, ist sie die Aufteilung eines spezifischen Raums der "gemeinsamen Angelegenheiten". Politik ist der Konflikt um die Frage, welche Gegenstände diesem Raum angehören und welche nicht, welche Subjekte daran teilhaben und welche nicht. Wenn Kunst politisch ist, dann nur, wenn sich die von ihr aufgeteilten Räume und Zeiten und die von ihr gewählten Formen der Besetzung dieser Zeiten und Räume mit jener Aufteilung von Räumen und Zeiten, von Subjekten und Objekten, von Privatem und Öffentlichem, von Fähigkeiten und Unfähigkeiten überlagern, durch die sich die politische Gemeinschaft definiert.
    (Jacques Ranciere)
  • WELTALL ERDE MENSCH

    Weltall Erde Mensch Gründungsfeier bei Marks Blond Project, Bern 2011 Andreas Egli und Anabel Sarabi gründeten im Jahr 2011 das Netzwerk Weltall Erde Mensch (der Titel referiert auf ein „Sammelwerk zur Entwicklungsgeschichte von Natur und Gesellschaft“ 1955 Sächsische Zeitung Dresden)  und gehen seitdem gemeinsam Themen nach, die gesellschaftliche Ordnungssysteme und soziokulturelle oder aber städtebauliche Themen befragen. Zentral ist die Frage nach dem Verhältnis zwischen Kunst und Politik und nach der Notwendigkeit der bewussten künstlerischen Einmischung in die Gesellschaft.
  • Reading Room

    Reading Room ist eine Projektreihe von Andreas Egli und Anabel Sarabi. Die künstlerisch-kuratorische Reihe will einen Rahmen schaffen für Praktiken und Diskurse, die das Verhältnis von Kunst und Politik untersuchen und lädt andere Künstler und Wissenschaftler ein durch Projektpräsentationen, Gespräche, Lecture-Performances, Workshops oder Kurz-Ausstellungen in Innen- und Außenräumen ihre Arbeit vorzustellen. 10. bis 25. November – Reading Room am Bahnhof Bümpliz Nord/Bern